Wundheilung

Unter Wundheilung versteht man in der Medizin den natürlichen biologischen Prozess, bei dem eine Wunde verschlossen wird. Hierbei wird das beschädigte Körpergewebe reproduziert oder durch Narbengewebe ersetzt. Die Wundheilung setzt für gewöhnlich schon einige Minuten nach der Wundsetzung ein und lässt sich zunächst durch den sogenannten Wundschorf erkennen. Der Wundschorf verhindert, dass Keime in die Wunde eindringen können. Nach der Bildung des Wundschorfs beginnt der Körper dann mit der Ausbauung der Wunde durch Kollagenfasern. Meistens wird dieser Prozess durch die Bildung von Narbengewebe beendet. Dieses Gewebe verschließt die Wunde zwar endgültig, besitzt jedoch keine Schweiß- und Talgdrüsen.

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