Segelohren

Als Segelohren werden im Volksmund abstehende Ohren bezeichnet und sind als Fehlbildung festgelegt. Sie ist meist dadurch bedingt, dass die Hauptfalte der Ohrmuschel, die Anthelix, entweder zu schwach ausgeprägt ist oder gänzlich fehlt. Von einer Fehlbildung spricht man ab einem Abstehen der Ohren von mindestens 2,8 cm vom Kopf, also mehr als 30 Grad. In der Medizin werden Segelohren mit dem lateinischen Begriff Otapastasis beschrieben. Die Gründe für abstehende Ohren sind bisher nicht ausreichend erforscht, sie lassen sich aber vermutlich auf einen genetischen Hintergrund zurückführen. Die operative Korrektur der Segelohren, also das Anlegen der Ohren, kann bereits ab einem Alter von vier Jahren erfolgen und verspricht jahrelange Wirkung. Der Eingriff, die Otopexie, besteht in der Umformung des Knorpels hinter dem Ohr. Dabei wird der Knorpel freigelegt und die überschüssige Haut entfernt. Anschließend wird sie so bearbeitet, dass das Ohr sich ohne Spannung anlegt. Die Naht wird unauffällig hinter die Ohrmuschel gesetzt. Eingesetzt wird das Anlegen von Segelohren auch, um eventuelle Asymmetrien auszugleichen. Funktionelle Einschränkungen sind mit Segelohren nicht verbunden. Der Eingriff zählt daher zur Schönheitschirurgie und wird meist aus ästhetischen Gründen durchgeführt. Was jedoch nicht bedeutet, dass Betroffene nicht unter Beeinträchtigungen durch die kosmetische Fehlbildung leiden. Denn sie kann für eine Minderung des Selbstbewusstseins sorgen und sogar bis hin zum sozialen Rückzug seines Umfeldes führen.

Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt, stellt jedoch nur einen kleinen chirurgischen Eingriff dar.

Dabei kommt es bei der Methode ganz auf die Ausprägung und Art der jeweiligen Fehlbildung an. So kann bei einer unvollständig ausgebildeten Anthelix-Falte hinter dem Ohr die Anthelix-Plastik angewendet werden, bei der eine Anthelix-Falte geschaffen wird. Hierbei wird meist die Otopexie nach Stentström angewendet. Oder aber es wird die Mustardé-Nahttechnik angewendet, die manchmal auch mit der Stentström-Ritztechnik verbunden wird. Dabei spricht man dann von der Otopexie nach Converse.

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